IrgendMoe

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Gentrifizierung for 16er - Ein Jahr später

Mai 9th, 2010 · 1 Comment

Nein, ich bin nicht blogfaul. Ich blogge ja immer noch regelmäßig. Nur die Frequenz hat sich derzeit auf etwa ein Jahr pro Posting eingependelt.

Und so will ich, etwas mehr als ein Jahr nach meinem letzten Posting, auch direkt an mein letztes Thema anschließen. Ich möchte euch gerne zeigen, was ein Jahr nachdem ich die Bilder hier hochgeladen habe, aus den ganzen verlassenen Läden so geworden ist.

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(Dieses Bild vor einem Jahr)
Der Kerzenständer im rechten Schaufenster wurde durch eine Spielzeuglokomotive ersetzt (erkennt man leider nur schlecht im Bild). Affinität zur Kunst und schonungsloser Mut zum Unkonventionellen - Ein Markenzeichen Ottakrings.

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(So sah es vor einem Jahr aus)
Eine Hausverwaltungsfirma hat eine neue Plakette angebracht. Klar, wer würde sich auch nicht gerne mit so einem repräsentativen Referenzobjekt schmücken?

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(So sah es vor einem Jahr aus)
Hier hat jemand unten rechts ein Strichmännchen hingezeichnet. Street-Art ist auch gerade ganz groß in Ottakring.

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(So sah es vor einem Jahr aus)
Hier wurde ein Plakat für eine Veranstaltung aufgeklebt. Immer was los hier.

Ihr seht, Wien wandelt sich in einem gerade zu atemberaubenden Tempo. Manchmal habe ich meine Mühe, mit dem ständigen Wandel klarzukommen. Aber das sind eben die Nachteile, wenn man in einer pulsierenden Metropole lebt. Ich werde euch auf jeden Fall auf dem Laufenden halten und spätestens in einem Jahr die Veränderungen hier wieder dokumentieren!

→ 1 CommentTags: weniger ernst · wien

Gentrifizierung for Sechzehnter now!

Mai 3rd, 2009 · 8 Comments

Etwas, das für Ottakring, aber eigentlich auch ganz Wien, typisch ist:

Verlassene Geschäftslokale, die so wirken, als hätte sich seit 20 Jahren niemand mehr die Mühe gemacht, die Rollläden hochzufahren:

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Ich verstehe es nicht so ganz, um ehrlich zu sein. Alleine als ich in meinem Grätzl, der unmittelbaren Nachbarschaft also, rumgegangen bin, hab ich mindestens 15 solcher verlassener und verrammelter Läden gefunden - Wie viele mögen es dann nur in ganz Wien sein?

Diese tristen Rolläden… Sie vermitteln in den ohnehin schon immergrauen, selbst im Frühling deprimierenden Hausfassaden dieser Stadt das Bild einer sich im Dornröschenschlaf befindlichen, vergessenen Ziviliation. Nun, vielleicht ist das ja auch einer der Gründe für das klischeehaft immergrantige Gemüt des Wieners.

Wie auch immer, woran mag es also nur liegen, dass diese Geschäfte alle leer stehen? Ich weiß es nicht. Vielleicht sind die Mietvorstellungen ja so hoch, das es sich nicht lohnt, darin ein Geschäft zu betreiben? Und wenn das denn so ist: Wären günstigere Mieten dann nicht immer noch besser, als langfristig leerstehende Lokale?

Dabei könnte man wirklich so viel draus machen - Hier vier Vorschläge, was man mit diesen ganzen verlassenen Läden so anstellen könnte:

1: Die Läden an alternative Galeristen vermieten. Die meisten Galerien nämlich, die ich in Wien bisher gesehen habe, boten nur schrecklich konservative “Kunst” für ebenso schrecklich wohlhabende Klientel an. Würde man diese ganzen leer stehenden Lokale zu günstigen Preisen an talentierte Nachwuchsgaleristen vermieten, könnte so eine Keimzelle für neue österreichische Gegenwartskunst entstehen.

2: Spätis. Spätis. Und nochmal Spätis, verdammt. Besser heute als morgen das absolut überflüssige Ladenschlussgesetz aus des Kaisers Zeiten entsorgen und überall Spätis reinmachen, damit der Bier- und Chipsnachschub auch nach 19:30 Uhr endlich sichergestellt ist.

3: Imbissbuden. Günstigere Mieten bedeutet auch günstigere Preise für Schnellfraß (logisch, oder?). Das wiederum bedeutet mehr Pluralität beim Nahrungsmittelangebot, da die großen Fastfoodketten mit den günstigen Preisen nicht mithalten können. Einmal Phở to go bitte.

4: Bunte Krimskramsläden und -lokale. Gibts in Ottakring eh schon einige, könnten aber noch viel viel mehr sein. Buchantiquariate, Läden junger Designer, Schallplattenläden, Sexshops, hippe Szenecafès mit Schischas und gratis W-Lan, türkische Süßwarenmärkte … was auch immer! Hauptsache es wirkt nicht mehr alles so, als wäre diese Stadt vor 20 Jahren eingeschlafen und vergessen worden, wieder aufgeweckt zu werden.

Meine Forderung deshalb: Gentrifizierung statt Langweile; Bunte Hausfassaden statt verblasster 70er-Jahre-Anstriche; Lustig unsinnig verrückt-kuriose Läden statt Tristesse im Sechzenten now!

→ 8 CommentsTags: sonstiges · wien

Wien-Panorama

April 18th, 2009 · 5 Comments

Gut, ich geb’s ja zu - Ich jammere ganz gerne mal über Wien. Aber die Stadt hat natürlich auch ihre Vorzüge und schönen Seiten. Gut, Vorzug ist jetzt natürlich eine Frage der Definition. Spontan-Raves im Park bei schönem Wetter sind definitiv ein Pluspunkt in Berlin. Das gibt’s hier zwar nicht, aber dafür ist man hier, im Gegensatz zu Berlin, sowas von schnell in der Natur, dass man fast vergessen könnte, dass man sich wenige Minuten zuvor noch mit hupenden Autos, Lärm und auf dem Radweg umherirrenden Touris abgemüht hat.

Und ich mein jetzt damit so richtig Natur. Nicht eine mit Hundekacke und Bierdosen übersäte Grasnarbenlandschaft wie im Görli, nein, so wirklisch rischtisch. Mit dichtem Wald, zwitschernden Vögeln und rauschenden Bächen, weissu?

Ab und an kommt man dann auch an Weinbergen vorbei und es offenbart sich eine schöne Aussicht auf Wien - was dann ungefähr so aussieht (Man kann das Bild unten horizontal scrollen):

wien_panorama2_blog

Hach Gottchen, ich werd’ wohl alt ;)

→ 5 CommentsTags: wien

Ostern auf dem Mars

April 13th, 2009 · 2 Comments

Dieses Jahr hab ich Ostern mal auf dem Mars verbracht.

Tetraeder

Schön wars. Nur ein bisserl windig.

→ 2 CommentsTags: reisen

Fahrt ins Grüne

April 6th, 2009 · 5 Comments

Fahrt ins Grüne

Also eines muss man den Wienern echt lassen: Die Grünflächen sind wirklich hervorragend ans Straßennetz angebunden!

Gesehen heute *irgendwo* (bin planlos mit dem Fahrrad herumgefahren), so grob war das in der Nähe der Prater-Allee, ein Stückerl nach dem Fußball-Stadion …

→ 5 CommentsTags: wien